Die Künstler - Residenz in Sizilien

September 2024:
leider wurde in zentralen Landesmedien nicht darüber berichtet, „… da der Focus weniger auf einem filmischen Projekt liegt, sondern vielmehr auf einer kritischen Auseinandersetzung mit der Kulturabteilung." Zitat Ende.

… richtig erkannt, aber:
Ist das Zensur unangenehmer Kunst?

Spielfilm-Debüt (80 Min.)

Im Stil von Film Noir erzählt der Film die mitreißende Geschichte einer Künstlergruppe, die sich zu einem gewagten Projekt zusammenschließt. Ihr Vorhaben ist es, durch eine provokante Aktion Aufmerksamkeit zu erregen. Sie stellen einen alten Grenzkonflikt von drei Staaten in den Mittelpunkt und bereiten gleichzeitig ihre Gruppenausstellung vor. Das Geschehen erstreckt sich über den Bodenseeraum und das Rheintal - wo die Künstler Höhen und Tiefen erleben.

- Fertigstellung 2025





Debüt mit 10 Kurzfilmen (gesamt 85 Min.)

- Premiere am 4. Februar 2023 Spielboden Dornbirn
zur Filmkritik vom Debüt der 10 Kurzfilme:
„NIEMANDSLAND ODER DER MANN OHNE NAMEN" – PREMIERE VON CHRISTIAN I. PEINTNERS COMPUTER-ANIMATIONSFILM AM SPIELBODEN DORNBIRN

kulturzeitschrift.at
Walter Gasperi vom 5. Februar 2023, hier alles lesen >>>



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Mail an info [ at ] peintner-art.com
„Sprechtag" ein Gedächtnisprotokoll - Dokumentation-Debüt (21 Min.)
„C.O.S." code of silence
„niemandsland"
C.O.S. Trailer
VN 3. März 2025
„Kunstförderung - ein gut gehütetes Geheimnis?"
Aktuelle P R E S S E
Filmprojekte
Kunstförderung muss Kunst fördern – nicht Tourismus und Wirtschaft

Warum ist diese Petition wichtig?

Wir brauchen Rahmenbedingungen, die uns als Künstlerschaft tatsächlich berücksichtigen. Unterzeichnen Sie bitte diese Petition, um uns dabei zu helfen, diese notwendigen Änderungen herbeizuführen.
Kurse im Herbst 2025
Gemälde Bronzen Steinskulpturen & mehr
CV
Künstlerresidenz
Datenschutz EU
Kunstförderung - ein gut gehütetes Geheimnis?

In Vorarlberg gleicht die Kunstförderung einem undurchsichtigen Labyrinth, in dem Künstler oft vor verschlossenen Türen stehen, während Millionen aus dem Kulturbudget fließen. Nach welchen Kriterien wird entschieden? Kritische Nachfragen werden ignoriert, unbeantwortetes als beantwortet erklärt, Akten geschlossen, Beschwerden verlaufen im Sande. So etwa beim Filmfördertopf; ursprünglich für künstlerische Projekte gedacht, lt. Kulturabteilung inzwischen für kommerzielle Produktionen reserviert.

Kunstkommissionen sind zwar nur beratend tätig, doch auch sie sollten ihre Rolle kritisch hinterfragen. Der Rechnungshof kritisierte immerhin bereits 2014 mangelnde Transparenz. Warum wird nicht konsequent ein Protokoll der Entscheidungsfindung verlangt? Man könnte sich den zehnminütigen Sprechtag am Jahresende sparen – der kaum brauchbares liefert.

Ab September tritt das Informationsfreiheitsgesetz in Kraft. Endlich müssen die Verantwortlichen Auskunft geben – zumindest auf dem Papier. Kunstschaffende sollten also dringend ihre brennendsten Fragen an die Landesregierung richten. Besonders wenn eine Neuerliche Einreichung möglich ist, muß diese auf die projektbezogenen Argumente der Experten eingehen können - gibt es aber nichts ausser Schlagworte, … Ein Schelm, der denkt dies hätte System, oder der Sprechtag am Ende des Jahres hätte was mit Budgetschonung zutun?

Ob die Antworten erhellend sein werden, bleibt fraglich. Doch vielleicht bringt das neue Gesetz zumindest etwas Licht ins Dunkel der strukturellen Intransparenz.
Radio Proton - Interview Stream
Zum Interview
vom 9. Dezember 2025
Wie Politik Kunst steuert – und Kritik erschwert

Die Vorstellung, Sport und Kultur seien unpolitische Räume, gerät ins Wanken. Aktuelle Debatten – vom FIFA-„Friedenspreis" bis zu Entscheidungen beim Song Contest – zeigen, wie schnell Institutionen Begriffe wie „Frieden" oder „Neutralität" öffentlichkeitswirksam einsetzen, während von uns gleichzeitig politische Zurückhaltung erwartet wird. Zwei Begriffe, selektiv angewendet: als Schutzschild gegen Kritik, nie gegen Einflussnahme.

Auch auf Landesebene erkenne ich diese Tendenzen, dass Kunst und Kultur politisch definiert und gesteuert werden – bei Kritik wird gerne auf „unabhängige Kommissionen" verwiesen. Deren Arbeitsweise und Entscheidungsfindung sind für Außenstehende kaum nachvollziehbar. Klar ist: Das Kulturamt hat nicht nur das letzte Wort, dort beansprucht man auch ein Stimmrecht in allen Expertenkommissionen. Transparente Protokolle oder öffentlich zugängliche Begründungen: Fehlanzeige.

Fakt ist, die Stellungnahme zu einer Beschwerde lässt seit zwei Jahren auf sich warten. Man hätte sie beantwortet – wo sie wohl geblieben ist? In der medialen Berichterstattung würde ich zudem auf eine spürbare Zurückhaltung gegenüber meiner kulturkritischen Kurzdokumentation verweisen, die hier naturgemäß nicht abgedruckt werden kann. Ob dies strukturelle Gründe hat oder aus Vorsicht geschieht, bleibt offen.

Aus meiner Sicht müssten politische Rahmenbedingungen Kunst stärkend beeinflussen; eine offene Diskussion darüber gilt jedoch als heikel. Gerade deshalb ist eine sachliche Debatte über Macht, Einfluss und Freiheit in der Kulturpolitik wünschenswert.
VN 23. Dezember 2025
„Wie Poitik Kunst steuert - und Kritik erschwert"